Häufige Fragen zur CurrentBody LED-Maske

Kurz gesagt

  • Drei bis fünf Anwendungen pro Woche, jeweils zehn Minuten. Öfter beschleunigt nichts.
  • Augen zu, die ganze Zeit, auch wenn die Maske eine Abdeckung hat.
  • Auf gereinigte, trockene Haut. Seren und Cremes kommen danach.
  • Retinol, Vitamin C und Säuren gehören an die Abende ohne Maske.
  • Acht bis zwölf Wochen, bis sich etwas zeigt, das über den Glow vom Vorabend hinausgeht.
  • Schwangerschaft, Augenerkrankungen und lichtempfindlich machende Medikamente vorher ärztlich abklären.

Die Maske liegt seit drei Tagen ausgepackt auf der Kommode. Einmal benutzt, am Abend nach der Lieferung, seitdem nicht mehr.

Unangenehm ist sie nicht. Es sind die Fragen, die beim zweiten Mal kommen und in der Anleitung nicht stehen. Augen auf oder zu. Vorher eincremen oder danach. Jeden Tag, oder reichen drei Abende in der Woche.

Du hast gesucht. Gefunden hast du Erfahrungsberichte, fast alle mit einem Rabattcode am Ende.

Was fehlt, ist keine weitere Meinung darüber, ob das Ding funktioniert. Es sind die Antworten auf die Fragen, die man erst hat, wenn die Maske schon im Haus ist.

Wie oft, und warum öfter nichts beschleunigt

Die Herstellerangabe lautet drei bis fünf Mal pro Woche, zehn Minuten. Das ist keine vorsichtige Empfehlung, die man großzügig auslegen darf.

Licht wirkt in der Haut über eine Dosis, und jede Dosis hat eine Obergrenze. Die Zellen nehmen eine bestimmte Menge Lichtenergie auf und arbeiten damit weiter. Kommt mehr, wird der Effekt kleiner. Dieser Umschlagpunkt ist für rotes Licht gut untersucht.

Zwei Anwendungen an einem Tag bringen dir also nicht das Ergebnis von zwei Tagen.

Zwischen zwei Sitzungen sollte mindestens ein Tag liegen. Der eigentliche Hebel ist die Regelmäßigkeit über Wochen, nicht die Zahl der Minuten pro Woche. Wer die Maske in der ersten Woche fünfmal benutzt und dann drei Wochen liegen lässt, wartet auf etwas, das so nicht kommt.

Augen zu, auch mit Abdeckung

Die Maske hat eine Augenpartie, die abschirmt. Trotzdem gilt: Augen geschlossen, die ganzen zehn Minuten.

Rotes und nahinfrarotes Licht ist tief eindringend, und zehn Minuten aus wenigen Zentimetern Abstand sind eine Belastung, die im Alltag sonst nirgends vorkommt. Kopfschmerzen und trockene Augen nach der Anwendung sind das häufigste Zeichen dafür, dass jemand die Augen offen hatte.

Bei einer bestehenden Augenerkrankung wird daraus die eigentliche Frage. Was Licht am Auge tatsächlich tut und wo die Grenzen liegen, haben wir separat aufgeschrieben.

Was vor der Maske aufs Gesicht gehört, und was danach

Licht muss ankommen. Alles, was auf der Haut liegt, steht ihm im Weg.

  • Make-up und getönte Cremes
  • Sonnenschutz
  • Öle und reichhaltige Nachtcremes
  • Rückstände von Reinigungstüchern

Also gereinigt, und wirklich trocken, nicht feucht vom Waschen. Wenn überhaupt etwas darunter soll, dann ein leichtes Serum auf Wasserbasis.

Die eigentliche Pflege kommt danach, zehn bis fünfzehn Minuten später. Morgens gehört Sonnenschutz dazu, unabhängig vom Wetter.

Daran ändert sich auch bei unserer eigenen Maske nichts: saubere Haut, sonst arbeitet das Licht gegen eine Schicht Creme.

Retinol, Vitamin C und Säuren: das Timing ist die ganze Frage

Die zweithäufigste Frage nach der Frequenz, und die mit der klarsten Antwort. Nicht am selben Abend.

Retinol, Vitamin C und Fruchtsäuren machen die Haut lichtempfindlicher. Das ist bei Sonne relevant und bei einem LED-Feld direkt vor dem Gesicht ebenso. Rötung, Brennen und Schuppung sind die Folge, und die meisten schreiben sie dann der Maske zu.

Wirkstoff Wann
Retinol, Retinal an den Abenden ohne Maske
Vitamin C morgens, nicht direkt davor
AHA und BHA an den Abenden ohne Maske
Hyaluron, Niacinamid unkritisch, auch davor

Drei Maskenabende und zwei Retinolabende passen gut in eine Woche, solange sie getrennt bleiben. Bei Geräten, die mit Strom statt mit Licht arbeiten, gilt dieselbe Trennung, und die Reihenfolge dort funktioniert nach genau derselben Logik.

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Warum das erste Ergebnis nicht das Ergebnis ist

Nach der ersten Anwendung sieht die Haut besser aus. Das ist echt, und es ist trotzdem nicht das, worauf du wartest.

Was du am nächsten Morgen siehst, ist Durchblutung und etwas mehr Wasser in der obersten Schicht. Das hält einen Tag.

Was bleibt, ist Kollagen, und Kollagen wird langsam gebaut. Acht bis zwölf Wochen bei drei bis fünf Anwendungen pro Woche, bevor sich an feinen Linien etwas zeigt, das auch auf einem Foto sichtbar ist. Bei manchen früher. Bei manchen gar nicht.

Der ehrlichste Weg, das zu prüfen, ist ein Foto am ersten Tag, im selben Licht, zur selben Uhrzeit, im selben Winkel, und danach acht Wochen lang nicht ins vergrößernde Spiegelglas. Welche Wellenlänge dabei welche Arbeit übernimmt, steht ausführlich im Guide zur Maske.

Wer vorher mit einer Ärztin sprechen sollte

Das ist der Teil, den die Erfahrungsberichte auslassen, und der einzige, der wirklich zählt, wenn er dich betrifft.

Für die meisten ist LED-Licht im Gesicht unproblematisch. Für einige ist es das nicht, und die Liste dafür ist kürzer und konkreter, als man erwartet.

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Augenerkrankungen wie Makuladegeneration, Glaukom oder Netzhauterkrankungen
  • Medikamente, die lichtempfindlich machen, darunter manche Antibiotika, Johanniskraut und bestimmte Aknemittel
  • Epilepsie und Migräne, die durch Licht ausgelöst wird
  • frische Eingriffe im Gesicht, offene Stellen, aktive Entzündungen
  • Lupus und andere Erkrankungen mit ausgeprägter Lichtempfindlichkeit

Die Liste soll dich nicht abschrecken. Du gehst sie einmal durch und brauchst sie danach nie wieder.

Was Licht im Gesicht nicht leisten kann

Rotes Licht arbeitet an der Qualität der Haut. Textur, Rötungen, feine Linien, ein gleichmäßigerer Teint. Das kann es, und es tut es verlässlich genug, dass sich die zehn Minuten lohnen.

An der Statik arbeitet es nicht. Eine Kinnlinie, die nachgegeben hat, wird durch Licht nicht wieder gespannt, weil dort die Struktur unter der Haut das Thema ist und nicht die Kollagenqualität darin. Dafür braucht es Strom, also ein anderes Gerät.

Tiefe Falten, scharf abgegrenzte Pigmentflecken und alles, was in den Bereich einer Behandlung gehört, fallen ebenfalls nicht darunter. Wie belastbar die Studienlage dazu wirklich ist, haben wir an anderer Stelle auseinandergenommen.

Wenn sie drei Wochen lag

Falls die Maske ungenutzt herumlag, weil du nicht sicher warst, ob du etwas falsch machst: Das ist kein Versäumnis. Es ist die vernünftige Reaktion auf ein Gerät, das mit drei Piktogrammen geliefert wird und mit keiner einzigen Antwort.

Wir schreiben diese Beiträge, weil ein Gerät, das man versteht, auch benutzt wird. Zehn Minuten, von denen du weißt, warum es zehn sind und nicht zwanzig, passen leichter in einen Abend.

Wenn eine Frage offen geblieben ist, schreib sie uns. Diese Liste ist aus genau solchen Fragen entstanden.

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